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Kunststofftechnik in Höchstform. Braunform.

Presseinformation 2011


Peter Weiß und Bahlingens Bürgermeister Harald
Lotis zu Gast bei der Braunform GmbH

Die Braunform GmbH ist als innovativer Mittelständer immer an Weiterentwicklungen interessiert und setzt auch die entsprechende Manpower, um Fortschritt zu gewährleisten und einen Beitrag zu leisten für effiziente Neuentwicklungen in vielen Bereichen, insbesondere Medizintechnik. In diesem Zusammenhang beteiligt sich die Braunform GmbH regelmäßig an Förderprojekten, die durch den Bund unterstützt werden.

Ziel des Besuches des Bundestagsabgeordneten Weiß und von Bürgermeister Lotis war es, einen Einblick in die Arbeit der Fa. Braunform zu erhalten und insbesondere über das aktuelle Förderprojekt „Mobile Diagnostiksysteme - Easy-Tube“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu diskutieren.

Förderprojekt „Mobile Diagnostiksysteme - Easy Tube“:

Der demografische Wandel und die grenzenlose Reisebereitschaft stellt unsere medizinische Versorgung vor große Herausforderungen. So wird die Zahl insbesondere behandlungsintensiver Krankheiten und der Wandel von Krankheitserregern zunehmen. Entscheidend ist: Je früher eine Krankheit richtig erkannt wird, desto besser sind die Therapieerfolge mit geringeren Folgekosten für den Einzelnen und die Volkswirtschaft. Moderne Mikrosysteme bieten vor diesem Hintergrund vielversprechende Möglichkeiten für eine besonders schnelle, kostengünstige und zuverlässige Erstellung bioanalytischer Diagnosen. Diese Vorteile ergeben sich vor allem dadurch, dass die Patientenproben (Blut, Urin, Sputum) nicht mehr an Zentrallabore gesandt werden müssten, wo erst nach einiger zeitlicher Verzögerung die Analyse erfolgt. Vielmehr sind diese biochemischen Analysen direkt vor Ort durch den behandelnden Arzt denkbar, da miniaturisierte Systeme einfacher zu handhaben sind. Die patientennahen und Presseerklärung Peter Weiß MdB automatisierten In-Vitro-Diagnostik-Systeme führen zu einer optimalen Verzahnung von Diagnose und Therapie - und damit zur besseren Patientenversorgung. Diese miniaturisierten Diagnosesysteme müssen eine Reihe von Anforderungen erfüllen, u.a. eine leichte Bedienbarkeit, Robustheit, Zuverlässigkeit und preisliche Realisierbarkeit. Die Systeme müssen alle Nachweisreagenzien langzeitstabil vorhalten und in etablierte diagnostische Prozessketten einzubinden sein. Die Vergleichbarkeit mit bestehenden laboranalytischen Resultaten ist selbstverständlich.

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützen Projekt „Easy-Tube“ soll eine tragfähige Lösung für ein patientennahes Diagnostiksystem erarbeitet werden, welches die funktionellen und zulassungstechnischen Anforderungen vollständig berücksichtigt.

Innovatives Kernstück des Projektes ist ein miniaturisiertes mikrofluidisch integrierter Testträger in Form eines Standard-Zentrifugenröhrchens, das „Easy-Tube“. Mit Hilfe des Easy-Tubes soll ein diagnostischer Test vollautomatisch von einer modifizierten Standard-Laborzentrifuge prozessiert werden. Das Testergebnis kann anschließend mit einem kostengünstigen Labor-Photometer oder –Fluorometer gewonnen werden. Da Easy-Tube über nur zwei Schnittstellen
verfügt ( Probe einführen, Ergebnis auslesen ) ist die Messgenauigkeit erhöht, Bedienfehler minimiert und die Infektionsgefahr - bei Messungen von infektiösem Material - für das medizinische Personal stark reduziert.

Der patientennahe Einsatz des Easy-Tube soll anhand von zwei hochakuten Assays aus der Infektionsdiagnostik getestet werden: Zum Einen wird ein Test für die Früherkennung bakterieller Infektionen oder zur raschen Vor-Ort-Diagnose lebensbedrohlicher Infektionskrankheiten integriert; zum Anderen ein Test für die molekulare Erregeridentifizierung, der die Grundlage für die fundierte Antibiotikatherapie legt.